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Bevor
Sie mit dem Modelling beginnen, erstellen Sie über das Menü
Objekte zuerst je ein
Polygon-, ein Null-, ein Symmetrie- und
ein HyperNURBS-Objekt. Strukturieren Sie diese wie
im
Screenshot rechts (BILD1).
Änderungen an den Objektattributen sind nicht notwendig.
Wozu benötigen Sie nun die vielen Objekte? Das
Hypernurbs-Objekt unterteilt das Polygon-Objekt interaktiv
und rundet es ab. Dadurch erhalten Sie runde organische
Oberflächen. Das Symmetrieobjekt erspart Ihnen sehr viel
Modelingaufwand. Bei symmetrischen Objekten modeln Sie nur
eine Seite welche mit Hilfe des Symmetrie-Objektes
automatisch auf der gegenüberliegenden Seite gespiegelt
wird. Das Null-Objekt dient als Gruppierung für alle Teile,
die Sie nach und nach für Ihre Objekt erstellen. Jedes dem
Null-Objekt untergeordnete Teil wird automatisch über das
Symmetrieobjekt gespiegelt. Das letzte Glied in der
Objekt-Struktur-Kette ist das Polygon-Objekt (Stoßstange).
Dieses noch leere Objekt wird später mit Polygonen und
Punkten "gefüllt".
Nun
fügen Sie dem Polygonobjekt noch ein Phong-Tag hinzu.
Dazu rechter Mausklick auf dem Polygon-Objekt, dann
im Menü CINEMA 4D Tags das Phong Tag
auswählen. „Phong“
ist in CINEMA 4D eine eingebaute Funktion mit der Sie
erreichen können, dass ein aus Drei- und Vierecken
aufgebautes Objekt bei der Bildberechnung eine runde, glatte
Oberfläche (Phong-Shading) bekommt. Aktivieren Sie in den
Tag Attributen Winkelbeschränkung und
unterbrochene Kanten auswerten. Mit dem Glättwinkel
können Sie bestimmen, bis zum welchem Winkel zwischen zwei
benachbarten Flächen noch gerundet werden soll. Belassen Sie
den Glätt-Winkel in der Standardeinstellung bei 80°.
Je nach Renderergebnis können Sie die Einstellung später
entsprechend anpassen.
Starten Sie nun mit der
Erstellung des Polygonobjektes.
Selektieren Sie dazu Verschiebe-Funktion und
Punkte bearbeiten.
Verschiebe-Funktion
Punkte bearbeiten
Mittels gedrückter Strg-Taste und
einem Mausklick im Editorfenster erzeugen Sie einen neuen
Polygonpunkt. Geben Sie als Koordinate der X-Achse
0 m ein. Dies ist äußerst wichtig, da die X-Koordinate 0 m
die Mitte Ihre Symmetrie-Objektes darstellt. Ist die
Koordinaten-Position Ihres Punktes auf der X-Achse ungleich
null entstehen Löcher oder Überschneidungen. |